Eiswandern in Teheran – Dar’abad
Am deutschen Sonntag, dem iranischen Freitag, wiederhole ich die Silvesterwanderung zum Dar’abad – nur diesmal mit Schnee, Schneesturm und keiner Sicht.
Um 05:45 Uhr geht es aus den Federn und die Tour beginnt mit einem 10min Fußweg zum Ausgangspunkt im nächsten Stadtviertel. Im Morgengrauen und mit Schneeeisen bewaffnet begebe ich mich auf den Aufstieg von ungefähr 1.400 Metern. Der steile Weg kostet Kräfte und das Gehen in Eis und Schnee, auch noch mehr Konzentration. Nach ca. 2/3 der Strecke zieht es völlig zu und ein Schneesturm kommt auf. Die Sicht fällt auf unter 20 Meter, der Atem und Schweiß beginnt auf der Kleidung und dem Körper (Wimpern) zu gefrieren und der Pfad wird mit verwehendem Schnee bedeckt.
Gut das ich den Weg von der letzten Wanderung kenne. Auf einen weiteren Iraner wartend, begeben wir uns auf den Kammweg zum Gipfel. Der Schnee nimmt zu und die Spuren der vor einem Laufenden wird immer schwerer zu sehen, der Kraftaufwand ist enorm und die Finger werden unter den Handschuhen kalt. Zum Glück hat der iranische Bergsteiger warmen Kaffee … der Genuss ist ohne Worte.
Dann reißt es noch auf. Blauer Himmel in einer weißen Winterlandschaft. Ich sehe den Gipfel und die vor mir Laufenden. 15 Minuten genieße ich diese Laune der Natur und dann geht es zurück in den Kühlschrank. Die letzten Meter werden hart und wenn du denkst schlimmer kann es nicht mehr kommen, baut ein Iraner sein Zelt zusammen. Er hat hier die ganze Nacht verbracht!
Ich erreiche die Reste der Schutzhütte, verschlinge mein Essen und begebe mich bei erneut blauem Himmel und Aussicht auf den Abstieg. In diesen wenigen Minuten, wird mir bewusst, dass ich mich wohl so von den lieb gewonnen Teheraner Bergen verabschiede und mir kullern Tränen über die Wange. Ich bin glücklich und stolz. Danke Iran.
Bilder gibt es leider nur in meinem Kopf.
Um 05:45 Uhr geht es aus den Federn und die Tour beginnt mit einem 10min Fußweg zum Ausgangspunkt im nächsten Stadtviertel. Im Morgengrauen und mit Schneeeisen bewaffnet begebe ich mich auf den Aufstieg von ungefähr 1.400 Metern. Der steile Weg kostet Kräfte und das Gehen in Eis und Schnee, auch noch mehr Konzentration. Nach ca. 2/3 der Strecke zieht es völlig zu und ein Schneesturm kommt auf. Die Sicht fällt auf unter 20 Meter, der Atem und Schweiß beginnt auf der Kleidung und dem Körper (Wimpern) zu gefrieren und der Pfad wird mit verwehendem Schnee bedeckt.
Gut das ich den Weg von der letzten Wanderung kenne. Auf einen weiteren Iraner wartend, begeben wir uns auf den Kammweg zum Gipfel. Der Schnee nimmt zu und die Spuren der vor einem Laufenden wird immer schwerer zu sehen, der Kraftaufwand ist enorm und die Finger werden unter den Handschuhen kalt. Zum Glück hat der iranische Bergsteiger warmen Kaffee … der Genuss ist ohne Worte.
Dann reißt es noch auf. Blauer Himmel in einer weißen Winterlandschaft. Ich sehe den Gipfel und die vor mir Laufenden. 15 Minuten genieße ich diese Laune der Natur und dann geht es zurück in den Kühlschrank. Die letzten Meter werden hart und wenn du denkst schlimmer kann es nicht mehr kommen, baut ein Iraner sein Zelt zusammen. Er hat hier die ganze Nacht verbracht!
Ich erreiche die Reste der Schutzhütte, verschlinge mein Essen und begebe mich bei erneut blauem Himmel und Aussicht auf den Abstieg. In diesen wenigen Minuten, wird mir bewusst, dass ich mich wohl so von den lieb gewonnen Teheraner Bergen verabschiede und mir kullern Tränen über die Wange. Ich bin glücklich und stolz. Danke Iran.
Bilder gibt es leider nur in meinem Kopf.
ameise.martin - 12. Feb, 07:43
