Ich winke euch aus Vilnius
Hallo ihr Lieben,
nach viel zu langer Zeit melde ich mich nun endlich mal wieder bei euch. Ich hoffe euch geht es allen genauso gut, wie mir und ihr habt einen guten Schulstart bzw. die Hausarbeiten-Deadline gut gemeistert.
Ich sitz hier gerade nach anderthalb verregneten Wochen mit einer ziemlichen Erkältung – aber trotzdem glücklich. Die Vorlesungen haben nun gestartet, bzw. sind nun in vollem Gange und endlich steht auch mein Stundenplan ziemlich sicher fest. Ich wird wohl nur Vorlesungen direkt im Studiengang „War and Peace Studies“ besuchen – die sind ziemlich interessant, weil sie von einem total anderen Blickwinkel auf die Sache schauen (Sicherheit, Strategie etc. – sogar bei den Theorien werden hier fast gänzlich andere behandelt.) – nur Arbeit ist das hier noch mehr als zu Hause (für schlappe 4,5 punkte muss man drei verschiedene Prüfungsleistungen ablegen!). Außerdem sind die Vorlesungen im Master so ausgerichtet, dass man tagsüber arbeiten kann – finden also zwischen 16:45 Uhr und 20 Uhr statt.
Aber ich mach ja noch einen Litauisch-Sprachkurs, der dann doch auch mal früher stattfindetJ. Hab mich nun doch für Litauisch und gegen Russisch entschieden, weil es die Sprache ist, die ich hier fürs Leben brauche – und ich bin auch immer ganz stolz, wenn ich es hinbekomme mich ganz auf litauisch mit den Leuten zu verständigenJ.
Am Wochenende habe ich zusammen mit Sebastian ein paar sehr schöne Erkundungstouren durch Vilnius gemacht – hier gibt es wirklich unglaublich viel zu entdecken! Es gibt sehr viele sehr schöne Kirchen hier, viel Geschichte, viele schöne Cafes und Aussichtspunkte...
Nun habe ich mir aber auch vorgenommen an den kommenden Wochenenden die Umgebung zu erkunden und vielleicht auch so lange das Wetter noch schön ist (jetzt scheint die Sonne nämlich wieder) ein paar Einblicke in die Nationalparks bekommen.
Das Wohnheim ist seinen kleinen Zimmern und Kakerlaken, die einem ab und zu in der Küche guten Tag sagen eine kleine Herausforderung – aber irgendwie auch sehr schön, weil man immer Leute um sich rum hat, wenn man will. Und da meine Mitbewohnerin einen mir entgegengesetzten Schlaf-Wach-Rhythmus hat hab ich das Zimmer in den Abendstunden meistens für michJ Außerdem „fliehe“ ich einfach in eines der schönen Cafes, wenn es mir hier zu eng wird.
Ich hoffe es geht euch allen sehr gut, freue mich immer sehr von euch zu hören und sende liebe liebe Grüße.
Seid umarmt
Eure
Irene
Reene - 13. Sep, 21:24
