Teheran (Iran)

Dienstag, 8. März 2011

Der gemeisame Abschluss

Nach sechsmonatigem Aufenthalt in Iran, erlebe ich die letzten beiden Wochen gemeinsam mit meinen Eltern.

Unsere Route verlaeuft von Teheran - Yazd - Garmeh (Wueste) - Na In - Isfahan - Kashan - Abyaneh - Teheran.

Wir geniessen alle die gemeinsame Zeit, unseren ersten gemeinsamen Urlaub, nach ueber 10 Jahren und den Iran und seine Bewohner.

Besonders beeindruckend waren die Schneefaelle in der Wueste, welche wir miterleben durften.

Alles andere erfahrt ihr nach unserer Rueckkehr.

Iran, ich sage "Auf Wiedersehen". Danke fuer diese einzigartige Zeit. Jetzt wartet meine Freundin und Deutschland auf mich.

Dienstag, 22. Februar 2011

Finaler Besuch meiner Eltern

Die Zeit verging, nicht immer schnell, aber die letzten Tagen stehen nun ins Haus. Morgen heiße ich meine Eltern zu einer letzten gemeinsamen zweiwöchigen Reise in Iran willkommen.

Danach sage ich endgültig, für diesmal, "Auf Wiedersehen" und
"Hallo" Deutschland.

Samstag, 12. Februar 2011

Eiswandern in Teheran – Dar’abad

Am deutschen Sonntag, dem iranischen Freitag, wiederhole ich die Silvesterwanderung zum Dar’abad – nur diesmal mit Schnee, Schneesturm und keiner Sicht.

Um 05:45 Uhr geht es aus den Federn und die Tour beginnt mit einem 10min Fußweg zum Ausgangspunkt im nächsten Stadtviertel. Im Morgengrauen und mit Schneeeisen bewaffnet begebe ich mich auf den Aufstieg von ungefähr 1.400 Metern. Der steile Weg kostet Kräfte und das Gehen in Eis und Schnee, auch noch mehr Konzentration. Nach ca. 2/3 der Strecke zieht es völlig zu und ein Schneesturm kommt auf. Die Sicht fällt auf unter 20 Meter, der Atem und Schweiß beginnt auf der Kleidung und dem Körper (Wimpern) zu gefrieren und der Pfad wird mit verwehendem Schnee bedeckt.

Gut das ich den Weg von der letzten Wanderung kenne. Auf einen weiteren Iraner wartend, begeben wir uns auf den Kammweg zum Gipfel. Der Schnee nimmt zu und die Spuren der vor einem Laufenden wird immer schwerer zu sehen, der Kraftaufwand ist enorm und die Finger werden unter den Handschuhen kalt. Zum Glück hat der iranische Bergsteiger warmen Kaffee … der Genuss ist ohne Worte.

Dann reißt es noch auf. Blauer Himmel in einer weißen Winterlandschaft. Ich sehe den Gipfel und die vor mir Laufenden. 15 Minuten genieße ich diese Laune der Natur und dann geht es zurück in den Kühlschrank. Die letzten Meter werden hart und wenn du denkst schlimmer kann es nicht mehr kommen, baut ein Iraner sein Zelt zusammen. Er hat hier die ganze Nacht verbracht!

Ich erreiche die Reste der Schutzhütte, verschlinge mein Essen und begebe mich bei erneut blauem Himmel und Aussicht auf den Abstieg. In diesen wenigen Minuten, wird mir bewusst, dass ich mich wohl so von den lieb gewonnen Teheraner Bergen verabschiede und mir kullern Tränen über die Wange. Ich bin glücklich und stolz. Danke Iran.

Bilder gibt es leider nur in meinem Kopf.

Dienstag, 1. Februar 2011

Reise nach Lorestan und Khuzestan

Nach einem langen und anstrengenden Sprachmodul wartete der verdiente Urlaub und damit eine Reise in den Südwesten des Iran.

In den Bergstätten Lorestans, Dorud und Khorramabad, finde ich eisige Temperaturen vor. Der blaue Himmel und die wärmende Sonne des Tages machen die Erkundung der umliegenden Berge zu einem wunderschönen Erlebnis. In dieser Region verbringe ich vier Tage.


Dorud

Dorud


Khorramabad_Lieblingsstadt

Khorramabad - meine iranische Lieblingsstadt

Anschließend geht es in das Flachland von Khuzestan. Hier warten historische Städte und große Industrieprojekte aus Zeiten des letzten Königs. Doch entgegen meiner Erwartungen ist das Wetter kühl und regnerisch. Dies wird durch die Gastfreundschaft, Teetrinken, zwei Nächte bei einem iranischen Metzger Gast sein und die vielen auf Persisch geführtem Gespräche aber bei weiten kompensiert.


Fleischer

Mein Gastgeger


Shush

Shush

Die Reise endet, wo sie begonnen hat, in Andimesk. Mit vielen neuen Erinnerungen, Ideen und Eindrücken kehre ich nach Teheran zurück. Hier erwarten mich weitere fünft Wochen Sprachkurs, Wochenendausflüge und eine gemeinsame Abschlussreise mit meinen Eltern!

Kennt der Iraner Schnee?

Dies sind Bilder aus dem Teheran der letzten vier Wochen. Ab ca. 1700 Meter über Null hat es Schnee. Auch in den anderen, gebirgigen Landesteilen, sind Schneefälle zu vermelden. Diese sind eine jährliche Erscheinung und ermöglichen einen weit verbreiteten Wintersport.


Winter_TeheranI

Wintertag in Teheran



MeinStrasseimWinter

Die Straße vor meiner neuen Wohnung



Martin_Winter

Ich im Winter

Mittwoch, 19. Januar 2011

2. Kursende

Auch der zweite sechswoechige Sprachkurs findet heute sein Ende. Waren die letzten Wochen durch einige Anstrengungen gepraegt, freue ich nun in diesen sehr positive Entwicklungen zu sehen.

Dies fuehrt dazu, dass ich mich auf die Zeit in Deutschland sehr freue, aber auch hier meine Freunde und Freuden gefunden und lieben gerlernt habe.

Heute fahre ich in den Urlaub und hoffe, dass ich euch nach meiner Rueckkehr (mit einem reparierten Computer) mit neuen bildlichen Eindruecken ueberraschen kann.

Lasst es euch gut gehen.

Dienstag, 4. Januar 2011

Einen Frosch kuessen

Nachdem ich mich zwei Wochen in meiner neuen Bleibe eingelebt und die Naehe zur Universitaet und den Bergen genossen habe, erfahre ich nun, dassich sofort ausziehen sollen. Des Weiteren entpuppt sich die Gastfamilie und das technische Equipment als wenig vertrauenswuerdig und unser Geld scheint nur notwendig um bestehende Glaeubiger zu bedienen. Jetzt steht mal wieder eine Wohnungssuche ins Haus - mal sehen wo es diesmal hingeht. Suche ja nun auch etwas fuer einen moeglichen verlaengerten Aufenthalt.

So ist das im Leben, manchmal kuesst man Froesche und manchmal kuesst man Prinzen und denkt es ist ein Frosch.

Nachtrag 05.01.11 Ein Gespraech mit der Vermieterin klaert zentrale Probleme und erlaubt mir zunaechst ein Bleiben. Doch eine Prinzessin?

Sonntag, 2. Januar 2011

Silvester in Teheran

Frueh um 05.15 Uhr klingelt der Wecker und gemeinsam mit einem iranischen Freund schaelen wir uns aus den Betten. Ohne Worte begeben wir uns an unseren Ausgangspunkt / Dar abad im Norden Teherans (1.800 Meter). Im Dunkel der Nacht beginnen wir unseren Aufstieg auf den Gipfel (3.100 Meter). So erleben wir den Sonnenaufgang, das Erwachen einer Millionenstadt, den Smog der Grossstadt auf der einen Talseite und die unberuehrte Natur (Adler, Bergdoerfer) auf der anderen Talseite. Ein eisiger Wind blaesst uns um die Ohren. Wir teilen diese Freude, unser Essen und unsere Sorgen. Nach dem Abstieg beenden wir die Tour standesgemaess mit einem Tee und verabschieden uns in den fruehen Nachmittagstunden. Ich verbringe den Abend im Bett und mich zu finden.

Ich lerne hier, dass mir dies mein Leben lebenswert macht und sehe traurig dem baldigen Abschied entgegen. Und wenn ich nur eines in Iran gefunden und dafuer viel verloren habe, dann ist es diesen Freund.

Mittwoch, 22. Dezember 2010

Weihnachten und Neues Jahr

Meiner Familie und meinen Freunden, wünsche ich ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in das neue Jahr.

Euer
Martin

Freitag, 17. Dezember 2010

Aschura in Teheran

Ein sehr guter iranischer Freund hat es mir ermöglicht, die Feierlickeiten zum Gedenken des Todes von Imam Husain in Kerbela in Südteheran mitzuerleben.

Es ist beeindruckend, welche Hingabe und Opfer die Menschen aus innerer Überzeugung geben.

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ameise.martin - 1. Feb, 14:59
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Dies sind Bilder aus dem Teheran der letzten vier Wochen....
ameise.martin - 1. Feb, 14:40

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Zuletzt aktualisiert: 18. Apr, 07:02

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